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| Autor: | Phil Gates | ||
| Datum: | 22.10.19 11:17 | ||
| Antwort auf: | Re:Als Prophet behaupte ich von Rand al'Thor | ||
>-Es wird Neuwahlen und ein zweites Brexit-Referendum geben Jep. >-Sanders wird Trump mit mehr als 200 Delegierten Unterschied schlagen Selbst die überzeugten Demokraten in meinem Freundeskreis sagen "Bernie ist besser als Trump, aber ich weiß nicht, ob ich ihn wählen würde, der Typ ist Kommunist". Es wäre ziemlich einfach für Trump, sich an Sanders abzuarbeiten und damit die wohlhabendere Demokratenklientel von der Wahl abzuhalten (habe gestern bei SpOn gelesen, dass es angeblich eine von Putin gebackte dritte Kandidatin geben könnte, um dem offiziellen demokratischen Kandidaten Stimmen abzunehmen und das Deomkratenlager zu spalten, wäre also auch keine Option). Meine Freunde und Bekannten stören sich insbesondere daran, dass Sanders wohl eine Pflichtkrankenversicherung einführen will, d.h. es gibt dann keine vom Arbeitgeber (oder auch selbst) finanzierte private KV mehr, was für Amis wohl sowas wie eine heilige Kuh ist, der Gipfel des Kommunismus sozusagen. Nein, also ich denke, die Demokraten müssen (und werden) jemanden aufstellen, der mehr Leute mitnimmt. Michelle Obama wäre super, aber die will vermutlich (noch) nicht. >-Robert Habeck wird Bundeskanzler in einer Grün-Schwarzen Koalition. Möglich, ich denke aber, dass die CDU am Ende doch deutlich vor den Grünen liegen wird. Wenn es sich wirklich zuspitzt, dass die Grünen vor der CDU liegen könnten, werden vermutlich einige Konservative dann doch CDU und nicht AfD wählen. Klar, der harte Nazikern wählt dennoch AfD, aber es gibt ja auch die Leute die sagen "ja, der Höcke ist mir auch zu rechts, aber der Meuthen...". Im Übrigen sind die Zugewinne der Grünen in erster Linie ehemalige SPD-Stimmen. Am Ende wäre grün-schwarz oder schwarz-grün nichts anderes als eine GroKo. Programmatisch haben die beiden Parteien nur einen Minimalkonsens gemeinsam und auf der Basis würde dann auch regiert. Man müsste vielleicht doch mal eine Minderheitsregierung ausprobieren, einfach damit es ein klares Programm gibt, und dann sucht man sich halt fallweise Mehrheiten dafür. Was spricht dagegen, dass die FDP mal einen Antrag der Grünen, der SPD und der Linken (vielleicht mit ein paar Zugeständnissen) unterstützt? Oder die Linke einen CDU-Antrag? Aber das ist hierzulande ja seit der Weimarer Zeit verpönt. Schade, denn das wäre Demokratie. |
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