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| Autor: | D@niel | ||
| Datum: | 15.06.22 17:17 | ||
| Antwort auf: | Re:Mich hat es auch bei einem Konzert erwischt von Mainzelmännchen | ||
> >> >>Mittwoch Konzert, Freitag abends die ersten Symptome, sonntags positiv getestet und seit gestern endlich wieder negativ. Ich hätte gern drauf verzichtet, aber was ist die Alternative? Nie wieder auf Konzerte gehen? Das Virus wird uns noch Jahre begleiten, also müssen wir lernen, damit zu leben. > >Dieser Spruch verwirrt mich immer wieder. Was soll ich denn nun "lernen"? Du beschreibst ja selbst Deine Symptome: Das müsste doch eher heißen "akzeptieren, damit zu leben". > >Ich war auch im Mai erstmals wieder auf einem Konzert, habe mich zum Glück nicht angesteckt. Aber dass die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch ist, steht außer Frage. Deshalb sehe ich da wenig Ansatzpunkte, etwas zu "lernen". Stattdessen muss ich die Ansteckungsgefahr in Kauf nehmen, inkl. der Aussicht auf einen symptomatischen (wenngleich wahrscheinlich nicht dramatischen) Krankheitsverlauf. Oder ich muss tatsächlich künftig zuhause bleiben. Das ist jetzt schon ein bisschen Haarspalterei, oder? Aber ich denke schon, wir lernen damit zu leben. So, wie ich in den letzten zwei Jahren gelernt habe, wie ich einkaufe, wie ich mich in Treppenhaus verhalte, wie bei Besuchen in der Gastronomie oder wir ich Besuche bei meinen Eltern plane. Und genauso lerne ich jetzt, wie ich mit der aktuellen Situation umgehe (alle Freiheiten wieder da, geimpft, geboostert und nun einmal genesen, steigende Fallzahlen trotz Sommer). Und natürlich lerne ich wieder, was ich mache, was ich besser nicht mache und wie ich etwas mache. Das ist kein fatalistisches Akzeptieren. |
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