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| Autor: | Faerun | ||
| Datum: | 05.04.22 13:55 | ||
| Antwort auf: | Re:Um 40% erhöhtes Risiko für Diabetes nach Covid von hellbringer | ||
>Ich dachte immer, dass bei seriösen Studien solche Sachen berücksichtigt und rausgerechnet werden. Also ist die Studie nicht korrekt durchgeführt worden? Jein, die Datenlage erlaubt es in diesem Falle nicht, diese Variable ohne Weiteres herauszurechnen. Man müsste das Studiendesign verändern, in dem man den COVID-Status aller Probanden regelmäßig erhebt. Die Autoren sagen richtigerweise, dass asymptomatische Menschen deutlich eher unentdeckt bleiben, weil sie eher keine Tests durchführen. Das ist ein Problem der Datenqualität und keine Inkompetenz der Forschenden. Die Studie ist von der Durchführung her trotzdem sehr gut (gemessen am Datenmaterial). Der Zweck von offensichtlich mängelbehafteten Studien wie dieser hier, ist es Forschungsforschläge für zukünftige Forschung zu machen, um diese evtl. nur korrelativen Zusammenhänge auf Kausalität zu prüfen (in dem Alternativerklärungen wie die obige ausgeschlossen werden und ein plausibler Mechanismus erläutert wird, der den Einfluss von COVID auf Diabetes erklärt). Gleichzeitig ist die Überschrift aber in der Tat zu endgültig formuliert. |
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