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| Autor: | Sven Mittag | ||
| Datum: | 24.01.22 19:01 | ||
| Antwort auf: | Re:Impfpflicht Gesundheitswesen von token | ||
>Ich will mein Leben zurück. Und das wartet auf mich sobald das Virus endemisch wird. Entsprechend schnell will ich dahin, nach zwei Jahren darf ein Geduldsfaden auch reißen. Wenn das Durchinfizieren logistisch abwickelbar ist, wäre mir auch dieser Weg recht. Aber das ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht der Fall. Kurze Frage: Worauf basiert eigentlich deine Hoffnung und die Meinung, dass dies ein faktisches Szenario ist. Sei mir nicht böse. Ich hoffe, auch dass wir bald wieder "Normalität" haben. Aber die Argumentationskette von dir oben fusst halt immer auf der Annahme, dass es halt mal vorbei ist - entweder so oder so. Dies ist möglich, aber defacto nicht zwingend. Das Ding scheint doch sehr mutationsfreudig zu sein. Es gibt sicherlich für Mutter Natur noch unendlich Möglichkeiten eines Immunescapes. Und wir sind in deiner Argumentationskette so doof und tun - sollte mal oben erwähntes Szenario eintreten - alles mögliche, die Chance für eine Mutante durch die immer noch vorhandene Infektionskette bei Geimpften und dann ggf. runtergefahrenen Schutzmassnahmen zu maximieren. Kommt ja nicht von ungefähr, dass jede VOC aus Regionen stammt, die durch unabsichtige Durchseuchung "Herdenimmunität" erreicht haben. Wie kommt man also auf die Idee, dass deine Schilderung ein realistisches und in der Darstellung einziges Szenario ist? Wie hat meine Frau mal treffend zu Beginn der Pandemie gesagt: Naja, die Lebenserwartung konnte ja nicht ewig steigen. Vielleicht sollten wir uns darauf einstellen, dass dies ein lebenslanger Spaß bleibt und am Ende es an uns liegt, ob wir mit zunehmenden Alter unsere Trommel immer weiter füllen beim Russisch Roulette. |
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