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| Autor: | JPS | ||
| Datum: | 17.03.20 14:01 | ||
| Antwort auf: | Haltet doch bitte Maß von moishe maseltov | ||
>Wenn sich jetzt jeder einen Jahresvorrat an Fressen anlegt und erstmal 10 Päckle bestellt, sind wir bald alle am Arsch... Dass es in der aktuellen Situation (auch unabhängig von evtl. Produktionsausfällen) zu einem vorübergehenden Versorgungsengpass kommt lässt sich nicht vermeiden. Allein schon die sinnvolle Vorgabe die Wohnung möglichst selten zu verlassen, bedingt doch dass man mehr Vorräte als bisher braucht - noch viel mehr, wenn man bisher nicht auf Vorratshaltung gesetzt hat. Man kann also nur mitmachen und die persönlich wichtigen Dinge bei Verfügbarkeit in angemessener Menge (abhängig von Haltbarkeit und Verbrauch) auf Vorrat kaufen oder sich dann in ein paar Tagen ärgern, dass man seinen Wunschartikel nicht mehr erhält. Das pendelt sich auch wieder ein, sofern die Produktion sauber weiterläuft, aber bis dahin und bis jeder seine Vorräte aufgefüllt hat, werden halt einige Leute beim Essen auf Alternativen ausweichen müssen. Entweder man selbst oder andere. Da es hierbei auch nicht um das Überleben sondern nur um die Aufrechterhaltung des eigenen Komforts und den Erwerb seiner Lieblings-Lebensmittel geht, sehe ich da auch kein großes Problem. Wenn es um mehr ginge, bräuchte es staatliche Eingriffe. >Wenn sich jeder halbwegs normal verhalten würde, gäbe es keine leeren Regale. Das ist doch vollkommen unrealistisch und entgegen der menschlichen Natur. Wer nicht mitmacht ändert gar nichts, außer dass er sich selbst statt andere einschränkt. |
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