Antwort auf den Beitrag "Re:Ren & Stimpy + Edgar Wright + The Thing" posten:
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>Ren & Stimpy wegen der eklig inszenierten Close Ups wo ich immer an den Cartoon und die überdetaillierten Nahaufnahmen denke musste. Dann ist da auch noch ein wenig Edgar Wright mit den schnellen Schnittmontagen. Das Ganze dann schön mit Bodyhorror, Eric Prydz, Shining und Hitchcock Referenzen anreichern und fertig ist der plumpe und zu lange Sozialkritik-Cocktail über Schönheit und Jungsein. Aber ist halt alles so „shocking“ weil Demi Moore wieder da ist und als 60 Jährige, nackt, eine 50 Jährige spielt. Eine 60 Jährige der man eben keine 60 Jahre abnimmt weil sie durch ihren Erfolg natürlich jegliche Mittel hat um dem Schönheitsideal zu entsprechen und händeringend an der Jugend festhält. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie. > >Ist schön anzuschauen aber halt wenig subtil. Jetzt kann man natürlich sagen, dass das bewusst so gewählt ist, also diese Plumpheit, aber das macht es ja nicht gleich unterhaltsamer oder gibt dem eine tiefere Ebene. Erzählerisch ist das auch alles recht plump und der Film traut seinen Zuschauern nichts zu und sieht sich genötigt das Offensichtliche immer wieder zu erklären. Da steht der Style im Vordergrund mit dem man zu jeder Sekunde über den Kopf geschlagen wird. Zumal mir das alles auch zu sehr gestreckt war. Ein Film der davon profitiert hätte, wenn er unter 2 Stunden geblieben wäre. > >Es hat was Unterhaltsames, aufgrund seiner popigen, ekelhaften Bilder. Wie ein Unfall bei dem man in manchen Momenten nicht wegschauen kann, aber das halt über seine Laufzeit zu sehr ausreizt. Style over Substance, wenn man so will.
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