Antwort auf den Beitrag "Re:Puh, ich weiß nicht..." posten:
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>Bei Staffel 1 hat bei mir der positive Gesamteindruck überwogen. Wenn es in meinem Umfeld Kritik gab, hab ich die Serie verteidigt. Alleine schon, weil sich die Serie wie ein Heimkommen nach Mittelerde angefühlt hat, und weil die (sehr niedrigen) Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen wurden - gefühlt war das näher an den HdR-Filmen als am Hobbit-Murks dran. > >Ich bin mir nicht sicher, ob ich nach den 3 Folgen der 2. Staffel noch so optimistisch bin. > >Staffel 1 war schon ein Wechselbad der Gefühle: Schauspieler naja - Schauwerte phänomenal; Dialoge manchmal grenzwertig - Plot etwas zäh, aber vielversprechend. Wie gesagt, ich konnte vereinzelte miese Szenen verschmerzen, da das Gesamtpaket gepasst hat. > >Und in den ersten 3 Folgen verhält es sich ähnlich: Manche Szenen gut, andere nicht. Allerdings: Imo gibt es jetzt so richtig, richtig miese Szenen. > >Hobbits: [h:Diese Szenen in der Wüste mit Nori, Poppy und dem Zauberer - was für eine gequirlte Filler-Kacke. In S1 fand ich den Hobbit-Stamm eigentlich noch sehr sympathisch, aber die haben wirklich alle Mitglieder mit Charisma (Sadoc, den Dad) aussortiert und nun dürfen wir mit dieser Trauertruppe Vorlieb nehmen. Funktioniert null.] > >Sauron: [h:Fängt ja eigentlich gut an mit der Krönungs-Szene, aber dann geht's eigentlich nur noch bergab und der Typ stapft planlos herum, lässt sich in Ketten legen, und ist eigentlich nur in einer Sache richtig gut: der Entmystifizierung des Charakters. ] > >Isildur: [h:Diese Szene mit dem Pferd am Anfang von F3, das irgendeinen undurchquerbaren Düsterwald durchquert und dann in irgendeine Spinnenhöhle läuft und da zufällig auf Isildur trifft und eine völlig willkürliche Action-Sequenz triggert, das ist einfach erbärmliches Story-Telling. Eine Sequenz später stolpern sie dann dann über den komplett spaßbefreiten Elben und man fühlt sich perfekt in die Hobbit-Filme versetzt.] > >Dafür machen die Szenen mit den Elben, allen voran Galadriel, Elrond und Celebrimbor überraschend viel Spaß. Was dafür sorgt, dass man eigentlich ständig hofft. Hofft, dass nicht gleich wieder ein Totalausfall an Szene folgt bzw., dass irgendwas Relevantes kommt und nicht was Filler-mäßiges oder was mit extrem unsympathischen Figuren/Schauspielern. > >Ich hab das Gefühl, dass sich so Methadon anfühlen muss: Man hofft, dass man gleich wieder dieses schöne Gefühl hat wie bei HdR. Und manchmal baut stellt sich tatsächlich ein wohliges Gefühl ein - aber es verebbt auch genauso schnell wieder und man merkt: Es ist halt nicht der echte Stoff. > >Aber mal was ganz Anderes: Imo leidet das Feeling dieses Mal tatsächlich auch unter der Tatsache, dass sie in Großbritannien und nicht Neuseeland gedreht haben. Klar, es sind nur eine Handvoll Szenen, wo sie wirklich in der Natur unterwegs sind, aber so ein Europäischer Laubwald taugt halt mehr für GoT als HdR. :(
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