Antwort auf den Beitrag "Re:Baut imo sehr stark ab, bzw verändert sich stark" posten:
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>Ich habe jetzt auch endlich mal angefangen und zunächst doch sehr angetan. Man hat spannende Szenarios aufgezeigt, bei welchem alle Beteiligten wirklich fragwürdige Personen sind. Doch ab der hälfte der zweiten Staffel verwandelt sich das ganze doch sehr star in ein klassisches "Good vs Evil" Muster. So stellt man halt einfach noch "bösere" Personen vor und bei denen kann man dann auch seine Selbstjustiz gut inszeniert anwenden. Klar, es soll ja in erster Linie unterhalten, aber denoch verliert man den moralischen Gegenpol. So hat man später eigentlich nur noch Monica, welche mMn nicht sonderlich gut geschrieben ist und dadurch eher halbherzig Gegenwind bietet. Selbst wenn man später [h:den kleinen Jungen aktiv in diese düstere Welt zieht, indem er entführt wird, gibt es kaum einen moralischen Zweikampf; Im Gegenteil: Monica ist plötzlich auch auf der Seite der Rache und nachdem man den Sohn befreit hat, braucht es auch nur eine gut amerikanische, Cowboywelt und sein Trauma ist weg.] Hier hätte man doch genau das sehr gut nehmen können und die Charaketer mit ihrer Realität und dessen Konsequenzen zu konfrontieren. > >Ich sage nicht, dass die Serie so ein muss und ich finde es auch sehr unterhaltsam, ich bin nur sehr verwundert, weil yellostone eigentlich so "Selbstkritisch" beginnt. Und jetzt bei Staffel 3 ist -zynisch gesagt- ein MAGA Traum, mit tollen Cowboy Bildern, vorbildlichen Amerikanern die ja nur ihr hart erarbeites Erbe verteitigen und dabei die Bösen Jungs verhauen.
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