Antwort auf den Beitrag "Re:Was für ein asoziales Machwerk!" posten:
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>>Ein Machwerk, das trifft es wirklich. Ich hab noch nie so eine Aneinanderreihung von dämlichen Entscheidungen und Handlungen erlebt, wie bei diesem dänischen Paar. Und dann das Ende...[h:keinerlei Widerstand, kein bisschen Kampfgeist, selbst wenn es um das eigene Kind geht]. Jeder halbwegs normal denkende Mensch wäre doch spätestens schon [h:nach dem traumhaften Restaurantbesuch abgehauen, und zwar sofort und nicht heimlich]. Nee, das hat mich völlig kalt gelassen, weil es so unglaubwürdig war. Da war Funny Games eine ganz andere Liga. > >Geschickte Manipulation der Gastgeber trifft auf einen profillosen, wankelmütigen Gast (der Ehemann). Am zweiten Tag wird die Eskalation mit Psychospielchen abgewendet. Dazu eben auch die dargestellte Passivität der Gäste, die laut gackern aber kein Ei legen. > >Der Film bereitet dazu auch an vielen Stellen den Weg, zB am Anfang in Italien: da fotografiert die ganze Zeit ein Gast die Opern sinnloserweise und komplett penetrant mit Blitz. Der Däne ist mega genervt, schaffts aber nicht zu reagieren. > >Es entsprechen eben nicht alle Menschen der Norm - schau Dir an, wieviele kaputte Beziehungen oder auch Freundschaften und Bekanntschaften in der Realität existieren. > >Das alles ist bewusst so dargestellt und natürlich dramaturgisch überzeichnet, aber eben auch Kern des Films. >Es ist imo daher falsch, hier ein rationales Verhalten einzufordern.
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