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>>Gerade weil es sooo viele andere Macher, Filme, Genres gibt, die Grenzen eigentlich viel krasser ausloten (Trier ist schon ein gutes Beispiel) finde ich solche Debatten wie von FS angestossen echt immer total Opa-haft und anmaßend. > >Hmm, weiss nicht was Du an der Frage anmaßend findest ob es Leute gibt die an Gewaltfantasien Interesse zeigen, wenn diese eine (offensichtlich subjektive) Grenze überschreiten. Ich finde die Frage valide. Weil sie ja, allein aus der Fragestellung, eine subjektive Sichtweise zulässt. > >Allein die Provokation und die Neugier, Grenzen auszuloten kann es ja IMO nicht sein, oder? (Das klingt mir zu sehr nach juveniler Mutprobe und ich hoffe da steckt mehr dahinter als nur das.) > >Dann man braucht nicht viel Fantasie um Szenarien filmisch umzusetzen bei dem jeder hier im Thread sagen würde, "ne, wär für mich nichts was ich mir anschauen würde". Aus unterschiedlichsten Gründen. > >Also muss es doch letztlich was anderes sein. Die Inszenierung, das Szenario, die technische Umsetzung, was auch immer. > >Nachdem ich die Inhaltsangaben diverser hier im Thread erwähnter Filme durchgelesen habe (Martyrs, Terrifier, Serbian Film) finde ich zumindest zwei davon latent interessant auf sehr morbide Weise. > >Die visuelle Umsetzung der beschriebenen Gewalt würde ich mir jedoch nicht geben wollen/können. Von daher finde ich die Frage schon berechtigt, welchen Reiz die Filme auf einen ausüben müssen, dass man die sehr verstörenden Gewaltfantasien anschaut/erträgt/geniesst/... > >EDIT: >Nach nochmaligem Drüberlesen. Ist die Antwort evtl die simple Feststellung dass es verschiedene Stadien der Desensibilisierung sind? Jemand der schon seit 20 Jahren Slasher Filme schaut, braucht für den selben Kick den er bei den ersten Filmen erlebte, halt immer krassere Szenarien und Inszenierungen. Das ist als Phänomen bei Pornokonsum zb ausreichend gut beschrieben und weitestgehend unstrittig. Wo einen als heranwachsender Jugednlicher noch die simple Nacktheit erregt hat, bedarf es, genügend Konsum vorausgesetzt, später deutlich drastischerer Darstellungen um eine vergleichbare Wirkung zu erzielen. >Ich vermute das wird beim Konsum in diesem Genre ähnlich ablaufen. >Tiefgründige Denkanstöße diverser "undenkbarer Szenarien" hingegen fände ich als Erklärung ziemlich platt. > >gruß
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