Antwort auf den Beitrag "Re:Schwierig zu schauen, schwieriger zu Durchschauen." posten:
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>Ok, darauf war ich nicht vorbereitet! >In letzter Zeit mag ich eigentlich eher Filme, in denen die Charaktere nahbar sind und die Geschichte einen für mich emotional anknüpfbaren Kern haben. >Beides war in „Decision to Leave“ für mich auf den ersten Blick so nicht spür- und erkennbar. >Interessant und einnehmend war aber allemal die handwerkliche Inszenierung und Sezierung des Plots und seiner darin befindlichen Figuren. >Wie hier unscheinbar Erzählebenen und Szenen wechseln und ineinander fließen ist große Kunst und wird sicher zurecht mit bekannten Regisseurgrößen verglichen und/oder in einem Satz genannt. >Aber inhaltlich fühlte ich mich nicht abgeholt und war daher mit meinen Gedanken ein ums andere Mal im besagten Nebel verloren. >Der Film fordert und ist irgendwie imo auch im ersten Angang überfordernd mit seinen vielen Details, Andeutungen und Codes, die Hinweise zu Antworten geben, deren Fragen aber nicht gestellt werden. >Trotz der über 2 Stunden Laufzeit ist das durchweg großartiges Kino, lässt mich aber ratlos zurück, ob meiner Unfähigkeit und/oder Unwillens ihn zu verstehen und zu fühlen. >4/5 > >ps: Vielen Dank an den netten chifan hier, der mir den Film über [https://mubi.com/de/de] per Einladungslink zum Schauen geschenkt hat. =)
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