Antwort auf den Beitrag "Re:Absolut verstörend" posten:
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>>Er wird also seit fast einem Jahrzehnt künstlich am Leben erhalten und ihm wird ein friedlicher Tod von der Familie verwehrt. > >Ich finde Du bist da sehr leichtfertig in deinem Urteil. "Friedlich" ist daran evtl. wenig wenn der Mensch bei Bewustsein ist. Und überhaupt warne ich davor sich als Aussenstehender ein Urteil bilden zu können. > >Ich musste vor ein paar Monaten gemeinsam mit den Ärzten die schwierige Entscheidung treffen bei meinem Vater jegliche medizinische Versorgung einzustellen und die künstliche Zufuhr von Wasser und Nahrung nicht anzuordnen. >Und auch wenn das im Vorfeld immer besprochen war, das in der Patentenverfügung entsprechend so geregelt war und keinerlei Uneinigkeiten diesbezüglich in der Familie herrschten, hat es uns das Herz gebrochen. Und das obwohl mein Vater fast 88 Jahre alt war. Ohne Aussicht auf Genesung. Und nach einem erfüllten Leben. > >Ich mag mir nicht vorstellen wie man jemandem einen "friedlichen Tod" gewähren wollte wenn derjenige 52 Jahre alt und vlt. noch gesunden kann (womöglich? kann man es völlig ausschließen?) ... > >Das ist eine höchst persönliche und individuelle Entscheidung die im Rahmen der diffizilen Gesetzgebung passieren sollte. > >Von daher: Kirche im Dorf lassen. > >gruß
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