Antwort auf den Beitrag "Re:Glaube, hab noch nie so oft bei einem Film zurückgesp" posten:
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>>Imo die schlechteste Taktik die du da angewandt hast. Lieber einmal komplett schauen mit Mut zur Lücke und dann ein zweites Mal hinterher. Manches wird auch im Verlauf des Films ein wenig klarer. >>---------------------- > >Nein, Mut zur Lücke habe ich bei Filmen selten. Wenn ich den Faden verloren habe, was glücklicherweise selten passiert, habe keinen Bock drauf, da mich noch 90min durchzuhangeln. Da verpass ich beim Grübeln noch mehr von dem, was gerade passiert. Klar, bei kleineren Ungereimtheiten guck ich weiter - ist ja nicht selten Absicht und klärt sich später - aber bei Tenet sind selbst Dialoge, die nicht direkt mit Zeitkram zu tun haben seltsam kryptisch und dazu auch noch wegen der lauten Musik schlecht verständlich. Mir geht es jetzt nicht um die Dinge im Film, die erst durch spätere Szenen Sinn ergeben, sondern direkte Entwicklungen des Plots. Gleichzeitig waren dann andere Dinge wie mit dem Holzhammer dargestellt, z.b. als Patterson dem in schwarz Gekleideten den Helm runterreißt und dann erstaunt guckt, ohne dass die Kamera zeigt, was er sieht. Der Twist war in dem Moment klar. Vielleicht sollte er das auch sein, keine Ahnung. > >Das ist sicher ein Film, der von wiederholten Sichtungen stark profitiert, aber die erste Sichtung fand ich nicht so pralle. Eigentlich ist die Zeitmanipulation in Tenet ja nur eine Weiterentwicklung der Idee aus "Primer", der auch viele Zuschauer [i:nach] dem Abspann verwirrt zurücklässt, aber imho verliert dieser Film auf dem Weg dorthin nicht so viele Leute. Es ist imho ein Unterschied, ob man einen Film nochmal gucken will, weil die letzten 20 Minuten / der finale Twist das vorher Gezeigte auf den Kopf stellen oder weil sich wegen schlecht verständlichen, sehr schnell gesprochenen Expository Dialogue sich schon über die gesamte Laufzeit des Films ein Batzen Fragezeichen ansammeln.
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