Antwort auf den Beitrag "Re:kenne nur den dc" posten:
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>hab den Film vorletztes Wochenende im Doppelpack mit Kubricks Film geschaut und wollte was geschrieben haben... >edit: habe von der us-br einen Digitalcode. wer den einlösen kann (erfordert sicher eine vpn- Lösung) und mag, kann mir gerne eine Mail schreiben, siehe Profil. > >Versuche es ohne Spoilers. habe shining erstmals bewusst geschaut, soweit ich mich erinnere. etliche Stimmen sehen in ihm DEN Horrorfilm. hinsichtlich der Thematik ist er das auch - der Familienvater wird wahnsinnig und jagt Mutter und Sohn. die Atmosphäre, gerade durch die Kulisse des Hotels war dicht. ich hatte aber meine Probleme mit dem Schauspiel. Nicholson wirkt schon zu Beginn manisch, und Shelley Duvall wirkt teilweise künstlich. den Jungen fand ich aber sehr stark. >völlig vergessen hatte ich den Koch, der das titelgebende Phänomen erklärt. irgendwie plätscherte es etwas zu sehr für meinen Geschmack, aber dann kommt die Szene mit dem Kellner auf dem Klo, und die Stimmung wird zum Schneiden dicht. auch zwischendurch gibt es starke Szenen von Nicholson, insbesondere die, in der er auch verletzlich ist. oder bizarre Szenen, die aus einem Lynch-film stammen könnten. mein Hauptproblem mit dem Film ist, dass einiges nicht motiviert wird, insbesondere Dannys Cleverness im Labyrinth, und das Ende ist mit dem freeze frame (Wortwitz!) und in seiner abruptheit leicht enttäuschend. > >doctor sleep führt die Geschichte fort, zunächst sogar mit einigen Szenen 1980. Ewan McGregor spielt den erwachsenen Danny, der ziellos umherstreift, selbst dem Alkohol verfallen. er trifft in einer Kleinstadt ein, wo er von einem freundlichen Mann integriert wird. durch seine Fähigkeiten wird ein Kontakt zu einem Mädchen hergestellt, das ähnliche Fähigkeiten, in offenbar stärkerer Form besitzt. gleichzeitig gibt es eine Gruppe ebenfalls Scheinender, die allerdings finsteres im Schilde führen, weil das shining nicht nur Fähigkeiten verleiht, sondern auch eine besondere Form von Lebensenergie darstellt. angeführt wird die Gruppe von Rose, gespielt von Rebecca Ferguson. > >der Film ist am stärksten, wenn er sich auf eigenständige Elemente konzentriert, und erinnert nicht nur durch McGregor an star wars und im Thema an Superheldenfilme wie X2. leider wird zu oft versucht, bekannte Szenen, Einstellungen aus Kubricks Film anzuspielen - durchaus gut gemacht teilweise, aber für mich zu sklavisch. fand ihn deshalb nur gut, aber nicht -wie erhofft- grossartig. und die ultimative Bedrohung durch die Person, die einen geborgen sein lässt, fehlt hier ein Stück. lang fand ich ihn bei den drei Stunden aber definitiv nicht. das liegt daran, dass man auch Zeit mit den Antagonisten verbringt, die Dynamik haben, Charisma, und in ihren Taten durchaus schockieren. fand auch das Ende gut. > >Mini-Spoiler zu meinem Problem mit der zu engen Anlehnung: wo de-aging und CGI überall benutzt werden, geht man hier einen anderen Weg: es kommen alle vier Hauptfiguren des ersten Teils auch hier vor, gespielt von ähnlich aussehenden Schauspielern. diese Lösung ist zwar respektvoll, hat mir aber auch nicht gefallen. man hätte hier etliches besser weglassen sollen.
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