Antwort auf den Beitrag "Re: Charakterentwicklung" posten:
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>>Der Vorwurf mit der mangelhaften Charakterentwicklung ging mir schon bei "Pacific Rim" massiv auf den Sack. > >Wobei gerade Pacific Rim sich doch anfangs viel Zeit für seine Figuren nahm, aber gerade das fand ich aufgesetzt/unterentwickelt und dadurch - besonders in diesem Film - sehr nervig. Durchaus ähnliches kann man Gareth Edwards' Gozilla vorwerfen (den ich aber insgesamt sehr mochte). > >>Als müsste jeder beliebige Film zwanghaft immer dieselben erzählerischen Grundschemata erfüllen. Manchmal kann eben der Weg auch das Ziel sein und der Hauptcharakter sich in einer eher betrachtenden Rolle wiederfinden. > >Unsere Sicht der Dinge ist eben enorm durch das in Hollywood bzw. westlichem Kino vorherrschende 3/5-Akt-Schema der Dramaturgie geprägt. Wenn da irgendwas nicht dem "normalen" Verlauf eines Films entspricht, wird dies schnell als Mangel vorgeworfen (besonders bei asiatischem Kino zu sehen). > >Das soll aber nicht als allgemeingültige Absolution missverstanden werden! Allzu oft werden ja typische Hollywood-Blockbuster sehr nachsehend bewertet mit dem Argument, es sei ja eben nur ein Blockbuster und er mache daher, was er will/soll (das wäre? Dumm unterhalten?!), also sei zu harte Kritik fehlplatziert. Wir amüsieren uns zu Tode... :-/ > >Fehlende Charakterentwicklung Mad Max vorzuwerfen ist ja noch dahingehend perplex, weil wohl kaum ein großer Film zuvor absolut reduziert sein Ding durchzog. Während Transformers & Co. ja gemeinhin einfach mehr zu sein behaupten. Und überhaupt: Was soll bei Mad Max in zwei Tagen erzählter Zeit groß passieren können? Furiosa findet zudem Erlösung und Max seine Menschlichkeit wieder!
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