Gestern dann doch endlich mal Zeit fürs Kino gefunden.
Die ersten beiden Stunden verflogen wie im Fluge und ich war großteils sehr begeistert von den Schauwerten und den Darstellern. Wenn man mal die Machtposition der Rolle von Denzel Washington ausklammert ging das großteils alles klar. Kann ich für meinen Teil auch gut ignorieren und ich mag ihn als Schauspieler eh wahnsinnig gerne.
Ohne hier aber großartig spoilern zu wollen ist aber am Ende alles so ins Dumme und Lächerliche abgedriftet dass mir das den Film doch ziemlich runtergezogen hat. Wobei ich glaube ich brauche doch ein Spoilertag.
Achtung HEAVY SPOILER: Ab dem Zeitpunkt als Geta von seinem Bruder und Denzel ermordet wurde war das alles einfach nur noch lächerlich. Keinen stört quasi dass Caesar auf einmal nicht mehr da ist. Sein Bruder sah ab da auch nur noch aus wie ein Clown. Ernennung des Affen für die die immer noch nicht verstanden haben, dass er nicht alle der Reihe nach hat. Lucilla kann sich dann immer noch völlig frei überall bewegen wie es ihr gerade passt und dann der absolute Höhepunkt: Denzel (Macrinus) - der Meister des vierdimensionalen Schachs, das größte und cleverste Schlitzohr des Film - lässt sich dann auf einen fairen 1 gegen 1 Kampf mit seiner Kriegsmaschine, seiner Entdeckung, dem Gladiator der Gladiatoren, ein. WAS FÜR EIN DAHERGESPONNENER BLÖDSINN! Paul Mescal hat mir dabei btw sehr viel Spaß als Lucius gemacht. Der wurde im Laufe des Films eh immer besser. Pedro Pascal war leider etwas verschwendet wegen der eher geringen Präsenz.
Ich tendiere momentan so um 7 oder 8 von 10. Der war auf einem guten Weg. Schade drum.