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| Autor: | harukathor | ||
| Datum: | 09.10.24 11:22 | ||
| Antwort auf: | Re:Klasse von Rocco | ||
>Ja, das mag natürlich sein, gefühlt (erste drei Folgen) füllt er 2/3 der Sendezeit und dann labert er halt auch unentwegt. > Das Problem ist hier wohl, dass er als einziger von den Teilnehmern eine bestimmte Perspektive aufzeigen kann, weshalb er auch häufig zu sehen ist. Als anerkannte Koryphäe im Survival-Bereich ist er nun einmal für Teilnehmer und Zuschauer das 'Survival-Lexikon' (Uwe). Dadurch konzentriert sich die Serie allerdings bei ihm vermutlich primär auf seine Erklärungen und das schwelende Konfliktpotential. Laut Joe blieben allein in der ersten Folge 80 Prozent des von ihm gefilmten Materials im Schneideraum liegen, wozu natürlich durchaus ruhigere Passagen gehören könnten. Auf der anderen Seite wissen wir nun, dass Stefan zumindest eine bestimmte Situation (wo er wohl über Joe lästerte) bewusst nicht gefilmt haben wollte. >Finde es jedenfalls gut, dass sie ein neues Konzept ausprobieren, aber so richtig zündet das nach drei Folgen noch nicht, was aber auch daran liegt, dass bis jetzt lediglich die ersten 26 Stunden abgehandelt wurden. Bei den alten Staffeln entsprach eine Folge in etwa auch einen vollen Tag meine ich und dann passierte auch mehr. > Auch bei den alten Staffeln wurde den ersten Tagen wesentlich mehr Raum gegeben, das täuscht also ein wenig. In der dritten Staffel waren die ersten drei Tage insgesamt sechs Episoden. Deshalb dauert es in den aktuellen Episoden vermutlich auch noch etwas bis zu Tag 4, an dem laut Andeutungen der Teilnehmer wohl etwas Heftigeres passieren dürfte. Das akute Problem der Staffel ist meiner Meinung weniger das Gruppenkonzept, sondern vor allem die Umgebung und die Wetterbedingungen. Das gibt es halt wenig optische Anreize, wenn man sie mit der vergleichsweise üppigen und eher sommerlichen Vegetation in den anderen Staffeln vergleicht. Durch die Kälte und das bergige Terrain kann man die Staffel zudem definitiv nicht aussitzen und auch kaum mit eigenen Sheltern experimentieren, wodurch allein Stefan derzeit eine kleine Chance auf ein Solo-Experiment hat, das er hoffentlich nicht direkt in dem morschen Wald durchführt. Eine wenigstens etwas lebensfreundlichere Umgebung hätte vermutlich einige Teilnehmer motiviert, es doch erst einmal auf eigene Faust zu versuchen. Ich hoffe mal, dass wenigstens die Koffersuche noch zu interessanten Orten führt, die mit ungewöhnlichen landschaftlichen Aspekten aufwarten, wobei der Inhalt der Gepäckstücke vielleicht auch neue Optionen für die Gruppe eröffnet. Alternativ ist halt Pflanzen- und Jagdkunde mit Joe angesagt, wenn es zumindest um ein wenig Aufbrechen der Eintönigkeit geht, da man so immerhin sieht, was die Natur trotz der Witterung dennoch zu bieten hat. |
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