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| Autor: | geraldo | ||
| Datum: | 21.09.24 20:25 | ||
| Antwort auf: | Spoiler von MOGli | ||
>letztlich war für mich das Klon-konzept nicht stimmig. die initiale Szene nach der Geburt suggerierte mir durch die Ego-Perspektive, dass zwischen Liz und Sue eine Verbindung besteht, als ob beim Switch eine Art Bewusstseinstransfer erfolge, und ein Konflikt aus Versuchungen aus ihrem Inneren heraus erwächst. so wie der Film es anlegt, ist es quasi die Geburt einer neuen Person, und das Original, die Matrix, hat bewusst ja nichts von dem Wechsel, liegt die Hälfte der Zeit im Koma und lebt in der anderen Hälfte das ursprüngliche Leben weiter, und profitiert allenfalls von den materiellen Erträgen, die der Klon zu teilen bereit wäre. Fand ich auch schade, Elisabeth (Demi Moore / ältere Frau) hat dadurch einfach keinen einzigen Benefit von der Nummer (ganz im Gegenteil) und steigt trotzdem nicht aus. >es war auch gleich zu Beginn klar, dass die nicht aufgebrauchte Initiator-spritze nochmals angewendet würde, hier hatte ich gedacht, dass vielleicht eine kontinuierliche Sucht nach weiterer "Verbesserung" ein Thema werde. Besonders subtil war in dem Film absolut nichts. >positiv rechne ich dem Film an, dass Sue nicht als Opfer übergriffiger Männer gezeigt wurde, was bei faulen Drehbuchschreibern sicher der Fall wäre. die meisten Männer sind hier armselige Witzfiguren, und so wirken die Szenen mit Elisabeths altem Schulfreund auch sehr vernichtend. die Vorbereitung zum Date war für mich auch die stärkste Szene. Und die Rolle von Produzent Dennis Quaid heißt auch noch Harvey. Tja. >Es gab noch ein paar andere gute Szenen, die alle leise waren. Das Geplärre am Ende fand ich hingegen sehr nervig und uninspiriert. Eine Farce. wie gesagt hängt viel auch mit meiner Erwartungshaltung zusammen. optisch und im Sounddesign ist der Film -wie schon geschrieben- sehr stilisiert und elegant, da gefiel allerdings auch der Anfang deutlich besser. Bin ich mit Dir. Mein Fazit: optisch schick gemacht, da waren Refn würdige Sachen drin, feine Prostetics, schöne Sets und starke Bild- / Tonmontage. Mir war das alles etwa 45 Minuten zu lange. Das Finale: irgendwo zwischen Society, ein bisschen Akira und Cronenberg Body Horror. Nehme ich mit aber zu keiner Sekunde ernst. Ich bin eher enttäuscht und wäre eher bei einer 6 von 10. |
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