Ich hab die Serie mal angefangen und war nach der ersten Folge regelrecht begeistert. Das war in meinen Augen ein bumsstarker Auftakt und hat wirklich viel Motivation erzeugt weiterzuschauen. Diese Spannung nahm aber immer mehr ab bei mir. Aus dem Mysterium der Aussenwelt wurden recht schnell andere Baustellen die sich für mich so anfühlten als würde man die Geschichte unnötig strecken. Und ich fand vieles vorhersehbar und wenig originell trotz der interessanten Prämisse. Dass Tim Robbins der Bösewicht ist, war einfach zu offensichtlich. Dass der nicht einfach nur den netten Onkel spielt, war in meinen Augen klar. Dann die ganze Sache mit der oberflächlich tollen Gesellschaft die aber von faschistischen und auch immer wieder plump agierenden Mächten untergraben, kontrolliert und überwacht wird, natürlich nur zum Wohle des großen Ganzen und die Rebellin die die Wahrheit als Gut über alles stellt... Ja, hab ich halt in anderen Klamotten verpackt schon oft gesehen. Und ich fand selbst die Sache mit der vorgetäuschten "echten" Realität vorhersehbar. Also die Sache dass es keine grüne Erde gibt. Weil die grüne Wiese und der Baum sah schon so fake aus als man das zum ersten Mal gesehen hat. Da hab ich mir gedacht dass damit irgendwas nicht stimmen kann. Eben wie komplett aus dem Computer. Und das halt auch nicht subtil. Wieso sollte man das so fake machen wenn man sowas einfach reeller darstellen könnte? Es gibt ja eh nur 2 Möglichkeiten: Welt ist im Arsch oder halt doch Ok. Und das hat dazu geführt dass ich mir dachte dass eben doch alles kaputt ist. Aber ist eigentlich auch nicht weiter verwerflich oder schlimm. Irgendeinen Cliffhangar muss es ja geben. Hinzu kommt dass ich nicht alles schlüßig finde. War aber schon unterhaltsam im Großen und Ganzen und würde schon eine zweite Staffel gucken auch wenn die Serie bei mir keine ganz große Prio hat.
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