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| Autor: | FWE | ||
| Datum: | 23.04.23 10:51 | ||
| Antwort auf: | Re:Einerseits gut, andererseits meh von Derrick | ||
>>So wie ich das verstanden habe ist die Ereignislosigkeit auf dieser Insel genau das Problem, weswegen Colm sich entschließt sein Leben auf den letzten Metern noch zu ändern. >>Die Intention wurde ja klar kommuniziert: er möchte etwas hinterlassen, Lieder, Melodien, etwas künstlerisches schaffen. >>Was er nicht kann, wenn er sich Geschichten über den Inhalt der Scheisse des Ponys anhören muss. > > >Das ist mir schon klar. Der Film sagt einem die Motivation von Colm ja direkt, ändert für mich aber nichts daran dass der Film als ganzes mich dennoch mit dem Gefühl hinterlässt dass im Endeffekt alles recht sinnlos ist und mir das einfach über 2 Stunden immer wieder klar machen will. Late to the party, aber: Der Film handelt vom irischen Bürgerkrieg, von männlicher Konfliktlösung, von Eskalation bis zu dem Punkt, wo der Ursprung eines Konfliktes vergessen wird, aber aufgrund der vorherigen Verletzungen weitergeführt wird. Jenny das Eselchen war der Point of no Return, so wie wenn im Krieg eine Bombe auf eine Schule fällt. Ausgleich ist da (anscheinend) nicht mehr möglich. Top Film, der für mich aber so düster war, dass es schon weh tat… |
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