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| Autor: | DJS | ||
| Datum: | 25.04.21 01:47 | ||
| Antwort auf: | Projekt "Oscar" von DJS | ||
Der mit dem Wolf tanzt [https://www.imdb.com/title/tt0099348/?ref_=fn_al_tt_2] Stream: [https://www.werstreamt.es/film/details/38328/der-mit-dem-wolf-tanzt/] Amazon Prime umsonst, aber nur auf Deutsch. Leutnant John Dunbar (Kevin Costner) lässt sich im Jahr 1863 an einen verlassenen Außenposten im Westen der USA versetzen. Dort freundet er sich mit einem Wolf an, der vor seiner Hütte herumstreunt, und trifft auf den Sioux-Indianer `Strampelnder Vogel'. Warning: dieser Bericht wurde unter einem (glücklicherweise) moderaten Alkoholeinfluss geschrieben, es wird also vermutlich viele Feler geben! :) Das zweite Mal hintereinander ist die Google-Filmbeschreibung etwas unglücklich. John Dunbar freundet sich nicht mit einem Wolf an, er freundet sich mit einem ganzen Stamm der Sioux-Indianer an und der Wolf rennt halt bisschen durch die Gegend. :) So wie es formuliert ist, ist es imo etwas irreführend. Ich war mir immer sicher, dass ich den Film damals gesehen hab. Habe ich aber nicht, das wurde mir beim Schauen klar. Ich hab nur hier und da im Fernsehen paar Szenen gesehen, aber niemals den ganzen Film. Gut, dass ich ihn jetzt schauen "musste", weil er es auf jeden Fall wert ist. Alleine die (komplett CGI-freien natürlich, damals gab es nur so C64 :D) Szenen mit den 3500 Büffeln sind einfach absolut unglaublich. Was für ein Aufwand für 1-2min Film. Auch sonst scheint (nach meiner Internet-Recherche) der Film ziemlich authentisch zu sein. Man hat einen großen Aufwand bei den Kostümen betrieben und die Sprache der Indianer ist auch halbwegs echt. Die Dialoge wurden von einer Sprachlehrerin übersetzt, die Männer reden aber manchmal in der Frauenform, was natürlich mega albern ist, wenn man die Sprache versteht. Das tun aber nur ganz wenige Leute auf der Welt, also kann man es ruhig verzeihen. Der Film ist 3 Stunden lang und ich hab mich keine Minute gelangweilt, obwohl größtenteils nicht viel passiert. Er ist trotzdem immer interessant, es ist (in meinem Zustand :D) nicht einfach zu sagen warum das so ist. Ich denke, es liegt an den interessanten Charakteren und der fremden Kultur, die man kennen lernt. Zum ersten Mal wurde auf die Indianer-Klischees verzichtet, das ist sicherlich die größte Stärke des Films. Es kam später noch eine knapp 4 Stunden lange Version heraus, die habe ich dann natürlich auch noch geschaut. Die meisten Szenen sind nicht so erwähnenswert, bis auf eine. Es wird barbarisches Verhalten der Indianer gezeigt, das sonst in der 3-Stunden-Fassung komplett fehlt. So viel zu Klischees. :) Der Wikipedia-Eintrag ist in der deutschen Version übrigens fast dreimal so lang wie in der englischen. Das passiert selten. Da scheint jemand den Film richtig gemocht zu haben. Ich mochte ihn auch, fette 8,5 von 10. Hab am Ende geweint wie ein Kind (man nennt mich auch "Der, der wie ein Kind weint"), ist mir aber egal, ihr würdet auch heulen! ;) Der, der Unwichtiges mit der Tastatur schreibt: - Kennt ihr Tatanka, den WWF-Kämpfer? [https://www.youtube.com/watch?v=0-UfvSbsKTU] Legendär! Was das Wort bedeutet, lernt man in dem Film. - Ein Wortspiel, das auf Deutsch nicht ging: John Dunbar wird von einem Indianer wie "John Dumb Bear" ausgesprochen. War natürlich schwer zu übersetzen. - Zum Teil wirklich grandiose Aufnahmen. - Eine Szene hat mich an einen Chuck Norris Film erinnert. Da stehen zig Personen mit Waffen in einem Kreis und schießen dann gleichzeitig auf eine in der Mitte des Kreises stehende Person. Ja nee Digga, ist klar, dat geht so nicht, weil ALLE wären tot. - Die Sprachlehrerin, die die Texte ins "Indianische" übersetzt hat, hat auch eine kleine Rolle. Sie ist mir direkt aufgefallen, weil sie (trotz ihres 65+ Alters) absolut perfekte Zähne hatte. Das wirkte total strange und unrealistisch. - Im Film lernt man, warum Tagebücher scheiße sind. :) - In den Credits werden die Namen der Tiere erwähnt. Coole Sache! - Mary McDonnell spielt eine Weiße, die als Kind von den Indianern aufgenommen wurde und angeblich Englisch nach all den Jahren nicht mehr so richtig beherrscht. Schauspielerisch macht sie es imo aber extrem schlecht, wenn sie vorgibt Englisch nur noch gebrochen zu sprechen. - 12 Nominierungen, 7 Wins. Geht klar. :) - Hat über 400M$ eingespielt, obwohl den Film keiner produzieren wollte und Costner es zum Teil selbst gemacht hat. - Gewann gegen GoodFellas (!!!), den dritten Paten (OK, der war nicht so fett) und "Ghost" - Jetzt kommt "Schweigen der Lämmer", geiler Scheiß! :) |
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