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| Autor: | HomiSite | ||
| Datum: | 24.02.21 19:02 | ||
| Antwort auf: | So, bin bei Folge 8 von 677220 | ||
Ich hatte RAISING DION anfang des Monats nachgeholt und dann vergessen, nach bereits bestehenden Threads zu suchen. :-D Also hier mein gerade heruntergetippter Vorstellungs- und Bewertungstext: Es geht in RAISING DION nicht um klassische Superhelden, denn so etwas gibt's in der Welt der Serie (basierend auf einem gleichnamigen Comic) eigentlich gar nicht. Deshalb stehen die Suche nach dem Ursprung von Dions erwachenden Kräften sowie entsprechend des Titels das Auf- und Erziehen des Jungen im Mittelpunkt. Statt wie so oft pubertierende Teenager sind es hier noch Kinder, was durchaus erfrischend ist (mir fällt dazu die kurzlebige Serie BELIEVE von 2014 ein), aber auch nicht so viel Platz für Action und Drama lässt. Viel Platz nimmt hingegen die Lebenssituation der kleinen Familie ein, also die Jobsuche der Mutter (man schaut eine US-Serie, wenn es dauernd um die Krankenversicherung geht), Trauer um den bei einem Unfall verstorbenen Vater und das Einleben Dions an einer neuen, eher weißen Schule. Soziale Spannungen werden demnach thematisiert, aber es bleibt alles eher harmlos bis oberflächlich (aber inklusiv: beste/einzige Freundin von Dion ist eine Behinderte, die Tante ist eine lesbische Ärztin). Als der Plot um Dions öfters schwankende Superkräfte dann zum Ende hin an Dramatik und Fahrt gewinnt, tritt die Serie seltsamerweise auf die Bremse und widmet sich gerade dann dem Berufs- und Liebesleben der Mutter (ist 677220 ja auch aufgefallen). Das Staffelfinale ist kurz, aber recht ordentlich () und weist den Weg zur bereits bewilligten Staffel 2. Leider nicht gut ist hingegen die deutsche Synchro von Dion bzw. einiger Kinder! Insgesamt kann man sich RAISING DION ruhig anschauen, wenn man noch eine weitere Superheldenserie abkann bzw. eine etwas andere, bodenständigere Perspektive von Nicht-Superhelden aufs Genre möchte. |
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