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| Autor: | HomiSite | ||
| Datum: | 06.06.15 11:03 | ||
| Antwort auf: | Re:Verstehe mal einer die Leute von Maxiplus | ||
>Der Vorwurf mit der mangelhaften Charakterentwicklung ging mir schon bei "Pacific Rim" massiv auf den Sack. Wobei gerade Pacific Rim sich doch anfangs viel Zeit für seine Figuren nahm, aber gerade das fand ich aufgesetzt/unterentwickelt und dadurch - besonders in diesem Film - sehr nervig. Durchaus ähnliches kann man Gareth Edwards' Gozilla vorwerfen (den ich aber insgesamt sehr mochte). >Als müsste jeder beliebige Film zwanghaft immer dieselben erzählerischen Grundschemata erfüllen. Manchmal kann eben der Weg auch das Ziel sein und der Hauptcharakter sich in einer eher betrachtenden Rolle wiederfinden. Unsere Sicht der Dinge ist eben enorm durch das in Hollywood bzw. westlichem Kino vorherrschende 3/5-Akt-Schema der Dramaturgie geprägt. Wenn da irgendwas nicht dem "normalen" Verlauf eines Films entspricht, wird dies schnell als Mangel vorgeworfen (besonders bei asiatischem Kino zu sehen). Das soll aber nicht als allgemeingültige Absolution missverstanden werden! Allzu oft werden ja typische Hollywood-Blockbuster sehr nachsehend bewertet mit dem Argument, es sei ja eben nur ein Blockbuster und er mache daher, was er will/soll (das wäre? Dumm unterhalten?!), also sei zu harte Kritik fehlplatziert. Wir amüsieren uns zu Tode... :-/ Fehlende Charakterentwicklung Mad Max vorzuwerfen ist ja noch dahingehend perplex, weil wohl kaum ein großer Film zuvor absolut reduziert sein Ding durchzog. Während Transformers & Co. ja gemeinhin einfach mehr zu sein behaupten. Und überhaupt: Was soll bei Mad Max in zwei Tagen erzählter Zeit groß passieren können? Furiosa findet zudem Erlösung und Max seine Menschlichkeit wieder! |
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